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Dr. phil. Dieter Fricke

poet

Am 7. Juni 1956 wurde ich als zweiter Sohn Ruth Frickes, geb. Ahlbrecht, und des Architekten Dipl. Ing. Hermann J. Fricke in Bremen geboren.
Abitur 1977 am Kurt-Schumacher-Gymnasium in Bremen.
Vom WS 1977/78 bis zum SS 1981 war ich an der Hochschule fĂĽr Bildende KĂĽnste in Hamburg (Architektur und Baugeschichte) immatrikuliert - gleichzeitig (1977 bis 1983) arbeitete ich in einem renommierten Hamburger ArchitekturbĂĽro.

Vom WS 1983/84 bis zum WS 1989/1990 studierte ich an der Universität Bremen Geschichte, Kulturwissenschaften und Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaften. Das Studium schloss ich 1990 (Wissenschaftliche Untersuchung im Staatsarchiv Bremen; "Antisemitismus in Bremen 1918 bis 1933") mit der Prüfung zum Magister Artium (M.A.) mit dem Gesamtergebnis "sehr gut" ab.
(Während des Studiums: Von 1988 bis 1990 arbeitete ich in einer Projektgruppe unter Leitung der "Forschungs- und Bildungsstätte zur Geschichte der Arbeiterbewegung im Lande Bremen" (heute: Institut für Regional- und Sozialgeschichte / Universität Bremen) mit bei der Konzeption der Ausstellung "100 Jahre Zukunft - Geschichte des 1. Mai". Während des Studiums: 1989: Wissenschaftliche Arbeiten mit Prof. Dr. Renate Meyer-Braun im Staatsarchiv Bremen für den SPD-Landesvorstand Bremen (Herausgeber): "Jahrgang 1864 aber nicht von gestern - 125 Jahre Bremer SPD" - das Buch erschien 1989 im Verlag für neue Wissenschaft, Bremerhaven.)

1990/1991 Wissenschaftliches Volontariat am Morgenstern-Museum / Historisches Museum in Bremerhaven. Schwerpunkt: Mitarbeit bei der Bewertung der vorhandenen Sammlungen und bei der Neukonzeption einer zeitgemäßen Ausstellung für den 1992 eröffneten Museumsneubau an der Geeste unter Leitung von Dr. Alfred Kube.

Von 1992 bis 1995 war ich Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. Während dieser Zeit arbeitete ich an meiner Dissertation: "Jüdisches Leben in Berlin und Tel Aviv 1933 bis 1939. Der Briefwechsel des ehemaligen Reichstagsabgeordneten Dr. Julius Moses".

1995 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bremen mit der Gesamtnote "summa cum laude" (Kolloquium: Prof. Dr. Hans-Josef Steinberg und Prof. Dr. Karl Holl).

(Während der Promotionsphase: 1994/1995 Wissenschaftliche Betreuung zweier Video-Produktionen in der Bremer Kulturwerkstatt Westend. "Bamberger" und "Heimatzwitter" - zwei Filme zur Geschichte der Bremer Juden in den zwanziger und dreißiger Jahren - hatten im Juli 1995 im Bremer "Kino 46" Premiere.)



DERZEITIGE BERUFLICHE TĂ„TIGKEIT:

Parlamentsreferent der SPD-BĂĽrgerschaftsfraktion Land Bremen. Wissenschaftlicher Mitarbeiter fĂĽr die Ressorts Kultur, Bau und Stadtentwicklung und Verkehr.

Vom Sommer 1992 bis Herbst 2008 Mitarbeit als Freier Journalist bei den Tageszeitungen BREMER NACHRICHTEN und WESER-KURIER (Redaktionen Politik, Regionales, Kultur und Fernsehen).

Seit 1998 Mitherausgeber “Arbeiterbewegung und Sozialgeschichte” (Zeitschrift für die Regionalgeschichte Bremens im 19. und 20. Jahrhundert) mit Heinz-Gerd Hofschen, Eva Schöck-Quinteros, Marcus Meyer u. a.

Seit 2005 Mitglied im Projektbeirat / Wissenschaftlicher Beirat “Stolpersteine” unter Leitung der Historikerin Dr. Barbara Johr bei der Landeszentrale für politische Bildung in Bremen.

2007 Mitbegründer der Vereins “ROSENAK-HAUS E.V. - erinnern - aufklären -begegnen” (zum Ziel der Errichtung einer Begegnungsstätte im ehemaligen Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde in Bremen). Bis 2010 Vorstandsmitglied des Vereins. Die Gedenkstätte hat 2010 sukzessive den Ausstellungsbetrieb aufgenommen.

2010/2011: Mitglied im Projektbeirat beim Senator fĂĽr Inneres in Bremen: Vorbereitung der Ausstellung zur Geschichte der Bremer Polizei im Dritten Reich. (Die umfangreiche Ausstellung wird ab April 2011 im Alten Polizeihaus am Wall in Bremen gezeigt).



VORHERGEHENDE TĂ„TIGKEITEN:

SS 1995 bis SS 2001: Lehrtätigkeit im Fachbereich Geschichte (Bereich Neue, Neueste und Zeitgeschichte) an derUniversität Bremen. Schwerpunkt 19. und 20. Jhdt. / Minderheitenforschung (Juden, Homosexuelle), deutsch-jĂĽdische Geschichte im 19. und 20. Jhdt. und Aspekte der Geschichte bĂĽrgerlichen Lebens in Bremen. 

Forschungsaufträge und Veröffentlichungen zur deutsch-jüdischen und zur bremischen Regionalgeschichte.

1999/2000: Forschungsauftrag des Westfälischen Industriemuseums Dortmund (Glashütte Gernheim) zur Geschichte des Glasexports über die Bremischen Häfen im 19. Jhdt.

2000/2001:  Bearbeitung der Lebenserinnerungen des ehemaligen Senatsdirektors des Senats der Freien Hansestadt Bremen und ehemaligen Vorstands der Landeszentralbank in Bremen, Prof. Dr. Kurt Nemitz: „ In dritter Generation“.

2002/2003 Forschungsauftrag der Bremischen Bürgerschaft / Landtag der Freien Hansestadt Bremen : „ Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!“ – Biographische Skizzen der von den Nationalsozialisten verfolgten Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft nach 1933.

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